Seite auswählen

Was genau erwartet Sie? Typische Behandlungsabläufe im Überblick:

Was genau erwartet Sie? Typische Behandlungsabläufe im Überblick:

Metall- / Amalgamsanierung

Durch zunehmende Umweltbelastungen ist unser Immunsystem immer mehr gefordert. Aus unserer Sicht sind vor diesem Hintergrund die in einer Zahnbehandlung verwendeten Materialien – insbesondere Metalle und Amalgam – kritisch zu betrachten. Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass eine mögliche Reaktion auf diese Stoffe eine chronische Immunaktivierung sein kann, die dann zu einer Multisystemerkrankung führt. Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zum Burnout-Syndrom und Erkrankungen wie Allergien, Rheuma etc. sind die Folge. Die Kombination verschiedener Metalle im Mund führt zur Korrosion und bildet zusätzlich oftmals einen für das Nervensystem schädlichen Mundstrom, den sogenannten Pathogalvanismus.

1. Anamnese
Wir erstellen – neben der allgemeinen Anamnese – eine umweltmedizinische Anamnese anhand folgender Fragen: Was führt Sie zu uns? Gibt es bei Ihnen relevante Umweltbelastungen, Erkrankungen oder Allergien? In welchem Umfeld leben Sie beruflich und privat? Wie sieht Ihr Umgang mit elektrischen Geräten und Mobilfunk aus? Haben oder hatten Sie Amalgam in den Zähnen?

2. Untersuchung
Jetzt erheben wir einen klinischen Befund. In welchem technischen Zustand befinden sich Ihre Zahnversorgungen und mit welchen Materialien sind Ihre Zähne bereits versorgt? Oft lässt sich schon am Erscheinungsbild – z.B. Verfärbungen oder Korrosionen – erkennen, ob Galvanismus oder im Zusammenhang mit dem Zahnfleisch, immunologische Belastungen vorliegen die Ihre Gesundheit beeinträchtigen.

3. Röntgendiagnostik
Eine Röntgendiagnostik folgt: Wir prüfen die röntgenologische Qualität Ihrer Zahnversorgungen, d.h. Passgenauigkeit, Randspalten etc. Sitzen Ihre Füllungen, Kronen, Brücken, Implantate und Ihr Zahnersatz richtig? Haben Sie Gold, Amalgam oder Materialien wie Titan im Mund?

4. Mundstrommessung
Wir messen die Mundströme (Wega) und machen eine Messung mit Global Diagnostics (GD). Darüber erhalten wir Auskunft, ob wir Ihren Körper mit einer Amalgam-/Metallsanierung belasten können, insbesondere ob die Entgiftungssysteme von Lymphe, Leber und Niere funktionieren. Aufgrund dieser Befunde entscheiden wir, welche Materialien entfernt werden. Ein energetischer Materialverträglichkeitstest zeigt an, welche Materialien wir für die Sanierung verwenden können. Bei Allergikern überprüfen wir das Ergebnis zusätzlich mit Laboruntersuchungen.

5. Behandlungsplan
Jetzt legen wir den Behandlungsplan fest. Unter Umständen muss vor der
Amalgam-/Metallsanierung eine Vorabausleitung von Schadstoffen – meist Schwermetallen – erfolgen (siehe GD Diagnose Modul 3). Es wird festgelegt,
wie die Zähne konkret mit welchem getestetem Material versorgt werden können (Füllung, Teilkrone, Krone).

6. Amalgam-Entfernung
Bei der Amalgam-Entfernung gehen wir auf „Nummer sicher“: Das Metall wird unter besonderen Schutzvorkehrungen aus dem Mund entsorgt. Eine Abschirmung mit Luft und Sauerstoff durch eine spezielle Maske verhindert, dass Sie giftige Quecksilberdämpfe einatmen und quecksilberhaltige Amalgampartikel oder Bohrschlamm in Ihren Körper gelangen können.

7. Restauration und Sanierung
Kleine Restaurationen Ihrer Zähne können wir mit den Maßnahmen der konservierenden Zahnheilkunde sofort oder zeitnah durchführen (Füllungstherapie, Cerec). Bei großen, umfangreichen Sanierungen arbeiten wir zunächst mit Provisorien die später durch prothetische, endgültige Versorgungen (Zahnersatz) ersetzt werden. Grundsätzlich schließt sich an die Schadstoffbeseitigung eine Ausleitungstherapie nach homöopathischen, neuraltherapeutischen und umweltmedizinischen Grundsätzen an.

Bissrekonstruktion

Ein falscher Biss hat Folgen: Da Kiefer- und Bewegungsapparat aufs engste miteinander verbunden sind, können diese Folgen von Rücken- und Muskelbeschwerden bis zu Kopfoder allgemeinen Körperbeschwerden reichen. Bei umfangreichen Zahnsanierungen ist deshalb eine genaue Bissvermessung unerlässlich. Nur sie führt zu einer optimalen Biss-Justierung und zur Gesundheit des gesamten Bewegungsapparates.

1. Anamnese
Wir sprechen über Ihre Krankenvorgeschichte: Hatten Sie Unfälle mit Beteiligung des Kiefers, der Zähne oder des Bewegungsapparates? Knirschen Sie mit den Zähnen? Haben Sie Kopf-, Knie- oder Rückenschmerzen? Hatten Sie Bandscheibenprobleme (CMD-Fragebogen)?

2. Chiropraxis und Osteopathie
Unser Chiropraktiker/Osteopath behandelt, wenn erforderlich, Ihren Rücken und Bewegungsapparat und forscht nach den Ursachen Ihrer Beschwerden. Durch die Autonome Regulationstestung (ART) testen wir, welche energetischen Blockaden einem falschen Biss zugrunde liegen.

3. Biss-Analyse
Nach Entspannung der Kaumuskulatur mittels eines besonderen manuellen Verfahrens (Deprogrammierung), macht unser CMD-Spezialist ein Screening der bestehenden Situation bzw. eine Bissanalyse. Alle Strukturen des Kausystems werden untersucht. Hier zeigt sich, welche therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden, z.B. die Herstellung von Kiefermodellen zur Weiterbehandlung.

4. Bisskorrektur
Ist eine Bisskorrektur notwendig, wird zunächst eine Aufbiss- oder Funktionsschiene hergestellt, die möglichst häufig getragen werden sollte. Die Schiene nimmt den richtigen Biss vorweg, der durch die Herstellung von Zahnersatz dauerhaft rekonstruiert werden soll. Wird die Schiene regelmäßig getragen, verschwinden Kopf- und Rückenschmerzen häufig. Die zusätzlich energetisch ausgetestete Schiene mittels ART sorgt für die Entspannung des vegetativen Nervensystems und unterstützt sehr effektiv die natürlichen Entgiftungsvorgänge im Kopf- und Halsbereich.

5. Entgiftung und Zahnersatz
Je nach Umfang der Korrekturmaßnahmen werden in bestimmten Zeitabständen Kontroll- und Einschleiftermine sowie ART-Testungen vereinbart. Erst wenn der Biss stimmt, wird der endgültige Zahnersatz gefertigt. Erstellen wir Zwischenlösungen (Langzeitprovisorien), laufen parallel oft andere Behandlungen z.B. die Schwermetall- und Toxinausleitung, Vitalstoffsubstitution, Parodontitisbehandlung, Herd- Störfeldtherapie etc.

Füllungstherapie

Durch Füllungen werden die „Löcher“ (Kavitäten) des Zahns, die z.B. durch Entfernen kariöser Läsionen entstanden sind, verschlossen. Dafür eignen sich plastische oder feste Materialien. Die plastischen Füllmaterialien (Composite, Kunststofffüllung, Zemente) lassen sich in weichem Zustand in den Zahn einbringen, formen und modellieren. Anschließend werden sie mit UV (ultraviolett) Licht ausgehärtet (Polymerisation). Feste Füllungskörper werden außerhalb des Mundes hergestellt, in unserer Praxis ausschließlich aus Keramik, und dann in den Zahn eingeklebt ( Einlagefüllungen, Inlays,Cerec-Verfahren). Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Keramikfüllungen wesentlich haltbarer und verträglicher als Compositefüllungen sind.

1. Anamnese
Wir erstellen neben der Anamnese (Krankenvorgeschichte) einen genauen Zahnbefund der die erkrankten Stellen oder Defekte in den Zähnen dokumentiert. Auch bestehende Füllungen werden genauestens Untersucht. Dann wird ein Behandlungsplan erstellt.

2. Verträglichkeitstest
Bevor Füllungen gelegt werden machen wir immer einen energetischen Verträglichkeitstest mit dem Global Diagnostics- (GD) oder Preventest-Verfahren. Wenn bei Ihnen aber Allergien bestehen (z.B Heuschnupfen) oder Sie bestimmte Grunderkrankungen (z.B. Rheuma) haben, veranlassen wir labormedizinische Untersuchungen, die genau angeben, ob Ihr Immunsystem die zu verwendenden Materialien toleriert.

3. Füllung
Nach dem Abtragen (Präparation) der kranken Zahnsubstanz wird das Zahnloch (Kavität) konditioniert. Imprägnierer oder Conditionierer dichten die Dentinkanälchen ab, so dass die Zahnpulpa (der Nerv) geschützt wird. Dann wird unter relativer Trockenlegung (mit Watterollen) oder absoluter Trockenlegung (mit Kofferdam) die Füllung gelegt.

4. Füllungsmaterialien
Für plastische Füllungen verwenden wir in unserer Praxis hochwertige Composites die mit einem hohen Anteil an keramischen Partikeln angereichert sind. Diese Materialien eignen sich in erster Linie gut für Fronzahnversorgungen (ästhetische Zahnheilkunde) und Defekten an den Zahnhälsen (siehe Zahn, Anatomie). Wie haltbar und dauerhaft die Versorgung ist, hängt entscheidend von der Größe des zu füllenden Defektes und von der Lokalisation ab.

5. Inlays/Onlays
Wenn eine bestimmte Größe der zu ersetzenden Zahnsubstanz überschritten oder eine hohe Stabilität erforderlich ist, müssen Einlagefüllungen (Inlays) oder Teilkronen (Onlays) angefertigt werden. Diese stellen wir mit dem Cerec-Verfahren her. Auch vor dem Einsetzen von Keramikinlays ist es sehr wichtig Verträglichkeitstests zu machen, da aufgrund der verschiedenen Bestandteile in den Klebern Hypersensibilitäten bestehen können.

6. Polymerisation
Es ist absolut notwendig, dass sowohl die plastischen Füllungsmaterialien als auch die Kleber bei den festen Füllungskörpern während der Verarbeitung sorgfältig mit leistungsstarken UV-Lampen genügend lange gehärtet werden (Polymerisation). Es kann vorkommen, dass ältere Compositefüllungen nachgehärtet werden müssen, wenn bei der Erstverarbeitung keine hundertprozentige Polymerisation erreicht wurde, da es nicht auszuschließen ist, dass nicht ausgehärtete Anteile Unverträglichkeitsreaktionen im Körper hervorrufen.

Herd- / Störfeldtherapie

Ein Herd ist ein kleiner, abgegrenzter Krankheitsprozess. Er ist durch eine chronische lokale Gewebsentzündung gekennzeichnet, die der Körper nicht mehr allein heilen kann. Im Zahngebiet ist der klassische Herd ein wurzeltoter oder wurzelgefüllter Zahn. Es treten Gifte von Eiweißzerfallsprodukten aus dem inneren Zahnmaterial in den lokalen Knochen ein und gelangen in den Körper. Eine sogenannte Fernwirkung liegt vor wenn die Organe und die mit dem Zahn vernetzten Körperstrukturen wechselseitig erkranken (Herdgeschehen). Ein Störfeld ist ein weniger fokussierter, mehr großflächig wirkender, krankmachender Einfluss, z.B. Mundstrombildung aufgrund unterschiedlicher Metalle im Mund. Weitere klassische Störfeldbereiche im Kopf und Hals sind Nasennebenhöhlen, Mandeln (Tonsillen). Ein Störfeld kann auch außerhalb des Körpers liegen (Elektrosmog).

1. Anamnese
Im Rahmen einer gründlichen Anamnese besprechen wir Ihre Krankenvorgeschichte. Bestehen bei Ihnen Allergien oder allgemeine Erkrankungen? Wenn Ihr Immunsystem bereits aktiviert ist, bekommt die Suche nach Herden und Störfeldern im Zahn-, Mund- und Kiefergebiet besondere Bedeutung. Denn beherdete Zähne und Störfelder können Krankheitsprozesse hervorrufen oder unterstützen (Triggerfaktor Zahn).

2. Untersuchung
Wir erheben einen klinischen Befund und untersuchen Ihre Zähne, das Zahnfleisch und den Kiefer inklusive Kaumuskulatur. Auf dieser Grundlage dokumentieren wir den Status der Zahnversorgung und der verwendeten Materialien, erfassen Füllungen, Kronen, fehlende Zähne und Weisheitszähne. Wir prüfen, ob Ihr „Biss“ stimmt und untersuchen die Nervenaustrittspunkte (Nervus Trigeminus).

3. Röntgendiagnostik
Röntgenbilder zeigen uns, wie es im Kiefer und an den Zähnen – insbesondere an den Wurzelspitzen – aussieht. Zur Identifikation von Fremdkörpern wie z.B. überstopfte Wurzelfüllpasten oder Materialverunreinigungen sowie zur Beurteilung chronischer Knochenveränderungen (NICO) setzen wir dreidimensionale Bilder (DVT, CT) ein.

4. Global Diagnostics
Danach steigen wir in die „Energetischen Testungen“ ein. Mit dem Global Diagnostics Verfahren (GD) messen wir die wichtigsten Regulationsvorgänge in Ihrem Körper und erhalten einen Überblick über Ihren Gesundheitszustand. Dadurch können wir den Stellenwert von Befunden im Zahngebiet bewerten und erhalten wichtige Daten u.a. über Ihre Organfunktionen, Körperzellen, Stoffwechsel, Ernährungszustand, Versorgung mit Vitalstoffen, Umweltbelastungen wie Toxinbelastungen sowie den gesamten Bewegungsapparat, inklusive des Kiefergelenks.

5. Energetischer Zahntest
Es folgt ein „Energetischer Zahntest“ (Preventest): Er erkennt, ob und wie weit Ihre Zähne erkrankt sind und inwieweit Vorschädigungen wie Parodontitis, Pulpitis, Kieferostitis etc. vorliegen. Das gilt insbesondere bei Kieferarealen aus denen Zähne entfernt wurden – wie Weisheitszahngebiete, die oft ein hohes Störfeldpotential (NICO) besitzen. Wenn Sie verschiedene Metalle im Mund haben, häufig bei Zahnersatz und Implantaten, messen wir die elektrische Spannung und den Mundstrom.

6. Herd-Störfelddiagnostik
Die anschließende labormedizinische Herd-Störfelddiagnostik erfasst die biochemischen Regulationsebenen des Körpers. Der Orotoxtest gibt Aufschluss darüber, ob der Zahn Toxine absondert. Über Blutuntersuchungen werden eventuelle Gifte systemisch nachgewiesen; gleichzeitig wird geklärt, wie Sie auf Materialien wie Metalle, Kunststoffe, Keramikkleber etc. reagieren.

7. Regulationstest und Mentalfeldtherapie
Mit dem autonomen Regulationstest (ART) und der Mentalfeldtherapie (MFT) entdecken wir, in welcher Heilebene sich das Herd-Störfeldgeschehen befindet oder unterstützt wird. Optional ergänzen wir diese Diagnostik, die gleichzeitig sofort eine Initialtherapie mit sich bringt, durch die Psychokinesiologie (PK).

8. Herdsanierung
Wenn Herde oder Störfelder Ihre Gesundheit nur schwach beeinträchtigen, sind MFT oder PK sowie regulationsmedizinische und homöopathische Behandlungsmethoden eine gute Form der Therapie. Auch die Neuraltherapie kann helfen. Bei starker Beeinträchtigung müssen Herde und Störfelder operativ entfernt werden; Zähne und Kieferareale werden dann im Rahmen der Herdsanierung chirurgisch behandelt. Hierbei wenden wir naturheilkundliche Begleitbehandlungen an, um Eingriffe so schonend wie möglich zu gestalten.

9. Entgiftung und Interimszahnersatz
Zur Herd-Störfeldtherapie gehört in der Regel auch die Versorgung mit provisorischem Zahnersatz. Wenn Sie während der Heilungsprozesse Provisorien oder einen Interimszahnersatz tragen, legen wir viel Wert auf gutes Aussehen und perfekte Funktion. Während des Heilprozesses entgiften wir Ihren Körper. Schadstoffe aus altem Zahnersatz und Umweltgifte werden nach homöopathischen Verfahren aus dem Körper geleitet; Ihr Immunsystem wird gestärkt.

Implantologie

Die Implantologie ist zu einem festen Bestandteil der modernen Zahnheilkunde geworden. Dabei werden heute fast ausschließlich Titanimplantate verwendet – obwohl Studien belegen, dass rund ein Drittel der Patienten auf Titanoxidpartikel reagieren. Unsere Praxis hat sich daher auf das Setzen von Keramikimplantaten spezialisiert, diese halten wir für das bioverträglichste Material. In unserer Praxis verwenden wir entweder mit Keramik beschichtete Titankernimplantate (Biocer) oder Vollkeramikimplantate, die überhaupt kein Metall enthalten. So können weder Korrosionen noch Fremdkörperreaktionen entstehen.

1. Anamnese
Wir besprechen Ihre Krankenvorgeschichte. Nach möglicherweise vorgeschalteten Behandlungen wie Herd-Störfeldbeseitigung, Metallsanierung und konservierende Zahnbehandlungen messen wir, ob Ihr Körper Implantate einheilen kann (GD, Preventest, ART). Falls ratsam, konsultieren wir für bestimmte Fragestellungen Ihre Vorbehandler.

2. Röntgenanalyse
Eine Röntgenanalyse gibt Aufschluss über die beste Position Ihrer Implantate. Ein ggf. angeschlossenes dreidimensionales Verfahren (CT, DVT) liefert zusätzliche Informationen wie Knochenvolumen und Knochenqualität. An den Analysemodellen planen wir die Anordnung Ihrer Implantate im dreidimensionalen Raum und den erforderlichen Zahnersatz.

3. Knochenaufbau
Falls der Kiefer nach Zahnverlust zu dünn geworden ist, muss vor der Implantatsetzung Knochensubstanz aufgebaut werden (Augmentation, Knochenblock, Sinuslift). Diese Behandlung wird in unserer Praxis aus biologischen Gründen immer mit körpereigenem Knochen durchgeführt, da Knochenersatzmaterialien aus unserer Erfahrung nachweislich Fremdkörperreaktionen hervorrufen können.

4. Naturheilkunde
Durch naturheilkundliche Begleitmaßnahmen wie ART, Bioresonanz, Homöopathie, Prana können wir die Implantatoperationen nahezu beschwerdefrei durchführen. Ein spezielles Verfahren zur Heilungsbeschleunigung (PRGF) lässt bei unseren behandelten Patienten die Implantate schnell und störungsfrei einwachsen. Die Heilzeiten ohne Knochenaufbau betragen in der Regel 2–3 Monate, mit Kochenaufbau rund 4–6 Monate.

5. Implantat
Wenn die Implantate eingeheilt sind, beginnt die Anfertigung des Zahnersatzes. Nach der Abdruck- und Bissnahme wird in unserem praxiseigenen zahntechnischen Meisterlabor der Zahnersatz individuell aus vollkeramischen, d.h. völlig metallfreien, Materialien hergestellt.

6. Zahnersatzanfertigung
Der fertige Zahnersatz wird eingegliedert. Dabei setzen wir nur Materialien (Kleber) ein, die zuvor auf ihre individuelle Verträglichkeit getestet wurden. Eine Schutzschiene schützt die frisch belasteten Implantate vor zu hohen Druckkräften bei nächtlichem Knirschen.

Parodontitisbehandlung

Die marginale Parodontitis (früher Parodontose) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontium). Der Entzündungsprozess geht am Zahn entlang in die Tiefe, löst Zahnfleisch und den Knochen auf und es bilden sich Zahnfleischtaschen. Es gibt auch die apikale, an der Wurzelspitze des Zahns befindliche Parodontitis, die aber nichts mit dem Zahnfleisch zu tun hat. Nicht behandelt kann Parodontitis zum Zahnverlust führen. Für uns ist die marginale Parodontitis aus biologischer Sicht immer ein ganzheitlich zu betrachtendes Problem, denn sie tritt nicht isoliert auf. Unserer Beobachtung nach sind in den meisten Fällen alle Schleimhäute im Körper erkrankt, z.B. auch die des Darms.

1. Anamnese
Die Anamnese (Krankenvorgeschichte) wird bei der marginalen Parodontitis bei uns besonders unter ganzheitlich biologischen Aspekten erhoben: Nehmen Sie Medikamente? Wie funktioniert Ihr Immunsystem? Gibt es Allergien, z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stoffwechselprobleme oder systemische Grunderkrankungen?

2. Befund
Der Befund beinhaltet zum einen das Ausmessen der Zahnfleischtaschen, das Beurteilen des Entzündungsgrads der Schleimhaut und die Klassifikation der Parodontitis zur Diagnosestellung. Hierbei helfen uns aus ganzheitlicher Sicht die energetischen Tests und Laboruntersuchungen, insbesondere der Stoffwechselfunktionstest (SFT)

3. Zahnreinigung
Der Parodontitistherapie geht immer mindestens eine professionelle Zahnreinigungen (PZR) voran. Bei der Initialbehandlung werden dann lokale Reizfaktoren (Zahnstein, Biofilm) von der Zahnoberfläche und aus den Zahnfleischtaschen entfernt (geschlossene Kürettage). Unsere Erfahrung zeigt, dass die unterstützende Anwendung von Ozon oder einer photodynamischen Therapie (HELBO-Verfahren) antientzündlich durch die Beseitigung von schädlichen Bakterien wirkt.

4. Kürettage
Befinden sich hartnäckige schädliche Beläge, sogenannte Konkremente, unter dem Zahnfleisch, werden diese mit speziellen Instrumenten von den Wurzeloberflächen entfernt, sprich abgeschabt (Kürettage). Dazu werden Zähne und Zahnfleisch in der Regel betäubt.

5. Chirurgische Behandlung
Bei fortgeschrittener Parodontitis muss der Kiefer chirurgisch behandelt werden. Bei der offenen Kürettage oder der Lappenoperation werden Zahnfleisch- und Knochentaschen eröffnet und nach Entfernung hartnäckiger Beläge und Behandlung der infizierten Gewebeoberflächen wieder vernäht und manchmal durch einen Zahnfleischverband geschützt.

6. Augmentation
Wenn viel Gewebe durch langdauernde chronische Entzündungsprozesse verloren gegangen ist, lassen sich sowohl Zahnfleisch als auch Knochen in gewissem Ausmaß auch wieder aufbauen (Augmentation). Hierzu verfügen wir in unserer Praxis über die entsprechenden Verfahren der Weichteil- und Knochenchirurgie (siehe Chirurgie).

7. Kontrolle
Nach der erfolgreichen Behandlung der Parodontitis auf lokaler und körperlicher Ebene werden regelmäßige Kontrolltermine vereinbart und ein individuelles Vorsorgeprogramm entwickelt. Dieses wird hauptsächlich in der Prophylaxebehandlung regelmäßig umgesetzt.

Zahnreinigung / Prophylaxe

Ziel der Prophylaxebehandlung ist die Vorbeugung (Prävention) von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, insbesondere Karies und Parodontitis. Das Kernstück ist die professionelle Zahnreinigung (PZR), bei der schädliche Beläge (z.B. Zahnstein) vom Zahn und Zahnfleisch entfernt werden. Die PZR wird in der Regel zweimal im Jahr in der Praxis durchgeführt, bei Risikopatienten auch öfter. Sie ergänzt die täglich zuhause praktizierte Mundpflege. Das individuelle Prophylaxeprogramm beinhaltet u.a. Pflegetipps, Putzübungen inkl. Erfolgskontrollen, insbesondere bei Kindern und eine zahnspezifische Ernährungsberatung.

1. Anamnese
Wir besprechen Ihr Anliegen. Sie möchten Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund erhalten? Haben Sie mit Verfärbungen der Zähne oder Zahnstein zu tun? Wir erstellen einen für Sie individuellen Vorsorgeplan um Ihre Mundgesundheit bestmöglich aufrecht zu erhalten. Der beinhaltet auch ganzheitliche Aspekte wie Ernährung, Ihren allgemeinen Gesundheitszustand und individuelle Gegebenheiten.

2. Zahnreinigung
In der Regel werden weiche Beläge wie der Biofilm (Plaque) und Verfärbungen der Zähne mit Polierern und zahnpastaähnlichen Polierpasten, harte Beläge wie Zahnstein mit Scalern und Ultraschallverfahren entfernt. Die Zahnzwischenräume werden mit Interdentalbürstchen und Zahnseide gereinigt. Die Zahnoberflächen werden imprägniert, meist mit fluorfreien Präparaten. Hierbei erfolgt auch die Anleitung zur Optimierung der häuslichen Pflege.

3. Erweiterte Zahnreinigung
Bei hartnäckigem oder fortgeschrittenem Befall mit Belägen setzen wir spezielle Verfahren wie Air-flow und Piezogeräte ein, bei entzündlichen Komponenten auch die photodynamische Therapie (Helbo). Hierbei werden auch unter dem Zahnfleisch befindliche, schädliche Bakterien beseitigt.

4. Begleitbehandlungen
Parallel sprechen wir über die Notwendigkeit von ganzheitlichen Begleitbehandlungen. Insbesondere bei entzündlichen Prozessen bei denen fließende Übergänge zur Parodontitistherapie bestehen. Die Ernährungsberatung spielt dabei die wichtigste Rolle.

5. Erinnerung
Auf Wunsch erinnern wir Sie regelmäßig an Ihren nächsten Kontroll- und Prophylaxetermin, so dass die notwendigen Intervalle der Pflege auch eingehalten werden. Damit haben Karies und Parodontitis keine Chance.

Zahnästhetik / Zahnersatz

Festsitzenden Zahnersatz fertigen wir ausschließlich aus einer völlig metallfreien, ästhetisch anspruchsvollen Keramik. Abnehmbarer Zahnersatz wird aus Keramik und emissionsarmen Kunststoffen gefertigt. Dadurch erreichen wir ein sehr natürliches Aussehen, große Stabilität und ein Maximum an biologischer Verträglichkeit. Unser praxiseigenes zahntechnisches Meisterlabor fertigt brillanten keramischen Zahnersatz, z.B. Kronen oder Verblendschalen (Veneers). Mit dem Cerec-Verfahren können wir keramischen Einzelzahnersatz in nur einer Behandlungssitzung – ohne Abdruck – herstellen und Ihnen sofort eingliedern.

1. Anamnese
Wir besprechen Ihre Krankenvorgeschichte (Anamnese) und erheben den klinischen Befund, d.h. wir untersuchen Ihre Zähne, das Zahnfleisch und den Kiefer. Röntgenbilder liefern uns wichtige Informationen für die Zahnersatzplanung. Wenn Planungsmodelle erstellt werden müssen, werden Kieferabdrücke genommen.

2. Zahnersatzplanung
Nach Abschluss der Vorbehandlungen planen wir den Zahnersatz nach Ihren individuellen Besonderheiten und Wünschen. Sämtliche Materialien die verarbeitet werden prüfen wir auf Verträglichkeit.

3. Zahnersatzarbeit
Wenn Sie herd- und störfeldfrei sind, der Biss stimmt und eventuelle Implantate eingeheilt sind, kann mit der Zahnersatzarbeit begonnen werden. Die Zähne werden nach einer schonenden Betäubung zunächst bearbeitet (Präparation), Abdrücke werden genommen, Checkbisse und Gesichtsbogen geben uns Standarddaten Ihres Kausystems.

Kieferbewegungsvermessung
Bei größeren Zahnersatzarbeiten vermessen wir elektronisch die Kieferbewegungen (Zebris). Dabei registriert unser CMD-Spezialist bei Bedarf manuell die Bisslage. Erst dann können unsere Zahntechniker den Zahnersatz nach Ihrem perfekten Biss herstellen – und damit Probleme im Bewegungsapparat und Rückenschmerzen vermeiden helfen.

4. Kieferbewegungsvermessung
Bei größeren Zahnersatzarbeiten vermessen wir elektronisch die Kieferbewegungen (Zebris). Dabei registriert unser CMD-Spezialist bei Bedarf manuell die Bisslage. Erst dann können unsere Zahntechniker den Zahnersatz nach Ihrem perfekten Biss herstellen – und damit Probleme im Bewegungsapparat und Rückenschmerzen vermeiden helfen.

5. Zahnersatz Zwischenprobe
Optional machen wir kurz vor der endgültigen Fertigstellung eine Zwischeneinprobe Ihres Zahnersatzes um ästhetische Merkmale wie Form, Farbe und individuelle Charakteristika sowie die Funktion und den Biss zu überprüfen. Es handelt sich um ein Feintuning der Prothetik, bei dem auch der Zahntechnikermeister anwesend ist.

6. Eingewöhnungsphase
Der fertiggestellte Zahnersatz wird bei uns zum Probetragen mit getesteten Übergangsklebern eingesetzt, damit sich Ihr Kausystem leichter eingewöhnen kann und Fremdkörpergefühle vermieden werden. Kleine Veränderungen können so auch noch nachträglich vorgenommen werden (Remontage).

7. Zementierung
Der fertige Zahnersatz wird abschließend mit einem endgültigen und getesteten Kleber (Zahnzement) eingesetzt. Sie werden inzwischen festgestellt haben, dass der Tragekomfort durch die exakte Passung und die hervorragende Bioverträglichkeit als sehr angenehm empfunden wird. Der neue Zahnersatz fühlt sich sehr gut an und ist von den eigenen Zähnen kaum mehr zu unterscheiden.

Was können wir für Sie tun? Unsere Leistungen im Überblick:

Amalgamsanierung

Amalgam ist eine zusammengedrückte Paste, die zu ca. 50 % aus Quecksilber besteht. Die andere Hälfte enthält im Wesentlichen Silber, Zinn und Kupfer. Diese Verbindung besitzt kein Legierungsgefüge wie bei einem gegossenen Metall und ist daher nicht sehr lösungsstabil. Durch Druck, Temperatur und Korrosion gehen die Bestandteile des Amalgams leicht wieder in Lösung und schädigen die Gesundheit in erheblichem Maße durch die Schwermetallbelastung und Quecksilbervergiftung. Beim Entfernen des Amalgams sind besondere Schutzvorkehrungen erforderlich, damit der ohnehin belastete Patient nicht noch mehr geschädigt wird.

Füllungstherapie

Mit Zahnfüllungen werden „Zahnlöcher“ die nach Kariesentfernung, Amalgam- oder Metallsanierung entstehen, „gestopft“. Hierbei werden plastische Materialien (Composites) oder feste Füllungsmaterialien (Keramik) verwendet. Es gilt: je größer, desto stabiler muss eine Füllung sein. Gerade beim Ersatz tragender Zahnanteile muss die stabile Keramik verwendet werden. Diese können wir mit dem Cerec-Verfahren ohne Abdruck in einer Sitzung herstellen. Kleine „Löcher“ im Zahn können dauerhaft mit speziellem plastischen Füllmaterial versorgt werden. Sehr wichtig sind Verträglichkeitstests der zu verwendenden Materialien, ein sorgfältiger Schutz des Zahnbeins (Dentin) und eine genügend lange Belichtungszeit beim Einsatz lichthärtender Materialien.

Homöopathie

Die Homöopathie gehört zu den klassischen Naturheilverfahren und heilt „Ähnliches mit Ähnlichem“ nach dem jeweiligen Arzneimittelbild, d.h. nach der Symptomsprache des Patienten. Um Homöopathie richtig zu verstehen, müssen wir ein tieferes Verständnis für unsere menschliche Existenz entwickeln, gemäß alter Urgesetze (hermetische Gesetze). Ab der D 23 wirken homöopathische Medikamente nur noch als Information (Geist), da durch die Aufbereitung (Verschüttung) der Geist vom Stoff getrennt wird. Wir lassen entferntes Zahnmaterial oft zur homöopathischen Nosode aufbereiten, um das dem Patienten fehlende Prinzip (Information) zurückzugeben, das zur Zahnerkrankung geführt hat.

Metallsanierung

Verschiedene Metalle im Mund können zu Strombildung (Galvanismus) und Korrosion führen, wodurch Metallpartikel (Ionen der Legierungsbestandteile) in Lösung (Speichel) gehen. Bei vielen Patienten wird dadurch das Immunsystem aktiviert (Typ IV Allergie) und häufig bilden sich toxikologische (giftige) Konzentrationen. Auch wir können auf Grund unserer Diagnostik bestätigen, dass metallischer Zahnersatz häufig eine hohe Affinität zu Mikrowellen (Elektrosmog) hat, d.h. er wirkt wie eine Antenne. Das gilt auch für Metalle im Gewebe bei einer Schwermetallbelastung und für andere Metalle im Körper. Wir verwenden in unserer Praxis deshalb in der Regel bioverträgliche metallfreie Materialien, hauptsächlich Keramik, da wir hiermit sehr gute Behandlungsergebnisse bei unseren Patienten erzielt haben.

Umweltzahnmedizin

Die Umweltzahnmedizin beschäftigt sich auf rein wissenschaftlicher Basis mit den individuellen Wechselbeziehungen der erkrankten Mundhöhle und zahnärztlichen Maßnahmen zum gesamten Organismus. Etwa 80 % der umweltmedizinisch gefundenen, aus Schadstoffexpositionen resultierenden, Gesundheitsstörungen kommen aus den Bereichen Umwelt, Innenraum, Nahrungsmittel, Kleidung und dentalen Werkstoffen. Unser weit gespanntes biologisch ausgerichtetes Praxiskonzept schließt die Richtlinien und Qualitätsanforderungen der DeGUZ (Deutsche Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin) mit ein.

Zahnreinigung / Prophylaxe

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist das Kernstück der Vorsorgebehandlung (Prophylaxe), die der Vermeidung von Karies und Parodontitis dient. Zahnfleisch, Zähne und Zahnersatz werden professionell, d.h. mit speziellen Geräten und Methoden, in unserer Praxis gepflegt. Dazu gehört das Entfernen von Verfärbungen (Beläge), weichen (Plaque, Biofilm) und harten Zahnbelägen (Zahnstein, Konkremente). Regelmäßig durchgeführt ist die Prophylaxebehandlung die wichtigste körperliche Maßnahme zur Erhaltung der Zähne und des Zahnersatzes. Aus biologischer Sicht verzichten wir dabei auf Fluoride und Zahnlack (Chlorhexidin).

Bissrekonstruktion

Der richtige Biss ist häufig durch langjährig bestehenden abgenutzen Zahnersatz, Knirschen (Bruxismus) oder Zahnverlust verloren gegangen. Es entsteht eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), die akute wie Kopf- oder Nackenschmerzen, aber auch viele chronische Beschwerden wie Müdigkeit verursachen kann. Die CMDBehandlung hat die richtige Bissrekonstruktion zum Ziel. Das Zusammenspiel Biss (Okklusion), Kaubewegung (Artikulation) und Kiefergelenkfunktion wird harmonisiert. Dies ist besonders wichtig vor Neuanfertigung von Zahnersatz und zur Unterstützung von Regulationsvorgängen im Körper.

Heilverfahren

In unserer Praxis wenden wir isoliert oder begleitend zur Therapie, besondere Heilverfahren an, die uns in ihrem unterstützenden Heilergebnis überzeugt haben: das PRGF-Verfahren (Plasma Rich Growth Factor) für die bessere Heilung bei allen operativen Eingriffen, X-Tip für im Knochen befindliche Störungen (hierbei handelt es sich um eine intraossäre Injektion), Bioresonanz- und Neuraltherapie zur positiven Impulsgebung auf energetischer Ebene, roter, blauer und grüner Softlaser für die Harmonie auf allen Körperebenen, Prana und Vitalfeldtherapie zur Ordnung der energtischen Felder sowie Mentalfeldtherapie (MFT) und Psychokinesiologie (PK), die auf mentaler Ebene wirken.

Implantologie

Zahnimplantate sind Schrauben, die in den Kieferknochen eingedreht werden um fehlende Zahnwurzeln zu ersetzen. Darauf werden dann beim festsitzenden Zahnersatz Kronen oder Brücken direkt befestigt. Beim bedingt abnehmbaren Zahnersatz (Teilprothetik) unterstützen Implantate den Halt einer Prothese. Wir setzen in unserer Praxis ausschließlich Implantate, deren Titankern vollständig mit Keramik beschichtet ist oder Vollkeramikimplantate, die kein Metall enthalten. Studien der Deutschen Gesellschaft für Umweltzahnmedizin zufolge können normale Titanimplantate erhebliche Probleme verursachen. Wir beobachten in unserer Praxis, dass dabei bei ca. 30 % unserer Patienten Fremdkörperreaktionen auf Titanoxidpartikel vorkommen.

Naturheilverfahren

Die wissenschaftlich ausgerichtete Schulmedizin betrachtet den Menschen als Maschine, sucht die Ursachen für Erkrankungen vorwiegend im Körper, wo sie meistens nicht sind und behandelt eher das Symptom als die Ursache der Erkrankung. Mit Naturheilverfahren geht der Therapeut dem Krankheitsgeschehen ursächlich auf den Grund, da er ein anderes Verständnis von der Existenz des Menschen hat. Die Symptomsprache des Körpers wird analysiert und die verloren gegangene Ordnung auf den zugänglichen 5 Ebenen des Seins wiederhergestellt. Auf Körperebene bedeutet das Entsäuern, Entgiften, Substituieren – auf elektrischer Ebene das Wiederherstellen der Regulationsfähigkeit. Auf mentaler Ebene das Lösen von seelischen Konflikten und auf der intuitiven Ebene das Erstellen eines Genogramms oder Familienstellen.

Testmethoden

Bioenergetisch gerätegestützt gibt uns das Global Diagnostics-Verfahren (GD) Hinweise über die wichtigsten Regulationsvorgänge im Körper und damit über den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Den energetischen Zahntest machen wir mit dem Preventest, einer Mischung aus Geräteinformation und physioenergetischer Abfrage des Körpers. Der autonome Regulationstest (ART) ist eine feinstoffliche, kinesiologisch gestützte Untersuchung des Körpers. Mit Hilfe der Psychokinesiologie (PK) werden unbewusste seelische Konflikte (USK), deren Behandlung auf Grund unserer Praxiserfahrung außerordentlich wichtig ist, zur ursächlich ausgerichteten Heilung.

Zahnersatz / Zahnästhetik

Die in unserer Praxis hauptsächlich verwendeten, absolut stabilen und bioverträglichen Materialien, in erster Linie die individuell charakterisierbare Keramik, sorgen für ein ästhetisch sehr ansprechendes, natürliches Aussehen. Eine hohe Brillanz erzielen wir mit ästhetischen Frontzahnversorgungen, wie keramischen Verblendschalen (Veneers) oder Spezialkronen. Durch den hohen Tragekomfort fühlt sich der so gefertigte Zahnersatz sehr gut an und ist vom eigenen Zahn kaum mehr zu unterscheiden.

Entgiftungstherapie

Durch Umwelteinflüsse sind unsere Körper oft mit Schadstoffen belastet. Durch Tests in der Planungsphase ermitteln wir deshalb vor der Zahnbehandlung Ihren Belastungsszustand und entwickeln nach Bedarf ein für Sie passendes Ausleitungs- und Entgiftungsprogramm das vor, während oder nach der Zahnbehandlung umgesetzt wird. Gerade bei der Entsorgung des Problemwerkstoffes Amalgam, aber auch bei Metall- und Herdsanierungen ist besonders wichtig, dass die Filter- und Ausleitungssysteme wie Lymphe, Niere, Leber gut funktionieren, damit Schadstoffe auch wirklich ausgeschieden werden und die zahnärztliche Sanierung nicht den berühmten “Tropfen“ darstellt, der das „Fass“ zum Überlaufen bringt.

Herd- / Störfeldsanierung

Ein Herdgeschehen das die Gesundheit beeinträchtigt, geht meist von wurzelbehandelten Zähnen aus. Besonders dann, wenn sich im Röntgenbild Gewebsauflösungen an der Wurzelspitze zeigen (Granulom, Zyste). Das gleiche gilt für Fremdkörper, Materialreste und verlagerte Zähne (Weisheitszähne) im Kiefer. Auch von Kieferabschnitten die zahnlos sind, geht oft ein krankmachendes Herdgeschehen aus wenn der Kiefer unvollständig abgeheilt ist (NICO = Nerv Induzierte Chronische Ostitis). Je nach Diagnose (Testung) wird ein Herd konservativ (X-Tip, Neuraltherapie) oder chirurgisch behandelt. Ein Störfeld entsteht am häufigsten durch Mundstrombildung bei verschiedenen Metallen im Mund (Galvanismus) oder durch eine Schwermetallbelastung.

Med. Laboruntersuchungen

Zur Verträglichkeitsprüfung von zahnärztlichen Materialien verwenden wir bei Metallen den Lymphozytentransformationstest (LTT) und bei Kunststoffen zusätzlich den Basophilendegranulationstest (BDT) zum Nachweis einer Typ I oder Typ IV Allergie. Das Unverträglichkeitsrisiko bei Titanimplantaten wird mit dem Titanstimulationstest beurteilt. Die Effektorzelltypisierung gibt uns Auskunft über die Aktualität eines Entzündungsgeschehens. Die Bestimmung des Genotypus zeigt die generelle Reaktionsbereitschaft des Patienten auf Materialien. Mit dem Speicheltest (Multielementanalyse) sehen wir, wie viel Metallpartikel sich aus Zahnersatz löst. Der Stoffwechselfunktionstest (SFT) gibt wichtige Hinweise zur Körperregulation.

Paradontitisbehandlung

Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontium). Man unterscheidet apikale, an der Wurzelspitze befindliche, und marginale Parodontitis (früher Parodontose), die sich am Zahnfleischsaum befindet. Durch Reizfaktoren (Zahnstein, Biofilm) ist anfangs der Zahnfleischsaum entzündet. Später geht der Entzündungsprozess am Zahn entlang in die Tiefe und es bilden sich durch Gewebsabbau Zahnfleischtaschen. Die Schulmedizin betrachtet die marginale Parodontitis vorwiegend als lokale Infektionskrankheit. Aus unserer Sicht und Erfahrung liegt der Entzündung des Zahnfleischs immer ein ganzheitliches multifaktorielles Geschehen zugrunde (Multisystemerkrankung), da häufig gleichzeitg andere Schleimhäute im Körper erkrankt sind. Darum fällt dieses entzündliche Geschehen nur am ehesten auf und lässt sich früh diagnostizieren. Ursachenbezogen muss unserer Ansicht nach neben dem Beseitigen von lokalen Reizfaktoren folglich immer erst nach den Ursachen der systemischen Erkrankung (großes Blutbild) gesucht werden. Anderenfalls ist der Therapieerfolg gefährdet.

Wurzelbehandlung

In unserer Praxis sehen wir Wurzelbehandlungen (Endodontie) kritisch und unsere Erfahrung zeigt, dass wurzeltote Zähne die Gesundheit erheblich belasten können. Wenn nach einer individuellen Risikoeinschätzung die Entscheidung zu einer Wurzelbehandlung dennoch fällt, führen wir diese in unserer Praxis mit Spezialgeräten nach modernsten Kriterien durch. Auch perfekt wurzelbehandelte Zähne müssen in regelmäßigen Abständen sorgfältig auf Herd-Störfeldcharakter geprüft werden und sind in der Regel therapeutisch nur als eine zeitlich begrenzte Übergangslösung zu verstehen.