Amalgamsanierung

Amalgam ist eine zusammengedrückte Paste, die zu ca. 50 % aus Quecksilber besteht. Die andere Hälfte enthält im Wesentlichen Silber, Zinn und Kupfer. Diese Verbindung besitzt kein Legierungsgefüge wie bei einem gegossenen Metall und ist daher nicht sehr lösungsstabil. Durch Druck, Temperatur und Korrosion gehen die Bestandteile des Amalgams leicht wieder in Lösung und schädigen die Gesundheit in erheblichem Maße durch die Schwermetallbelastung und Quecksilbervergiftung. Beim Entfernen des Amalgams sind besondere Schutzvorkehrungen erforderlich, damit der ohnehin belastete Patient nicht noch mehr geschädigt wird.

Bissrekonstruktion , CMD

Der richtige Biss ist häufig durch langjährig bestehenden abgenutzen Zahnersatz, Knirschen (Bruxismus) oder Zahnverlust verloren gegangen. Es entsteht eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), die akute wie Kopf- oder Nackenschmerzen, aber auch viele chronische Beschwerden wie Müdigkeit verursachen kann. Die CMD-Behandlung hat die richtige Bissrekonstruktion zum Ziel. Das Zusammenspiel Biss (Okklusion), Kaubewegung (Artikulation) und Kiefergelenkfunktion wird harmonisiert. Dies ist besonders wichtig vor Neuanfertigung von Zahnersatz und zur Unterstützung von Regulationsvorgängen im Körper.

Chirurgie speziell

Spezielle chirurgische Verfahren unterstützen uns in der Implantologie wenn der Kieferknochen für das Setzen von Implantaten vorbereitet oder aufgebaut werden muss (Augmentation).
Dazu gehören der Sinuslift im Oberkieferseitenzahnbereich und die Knochentransplantation in anderen Kieferarealen (Knochenblock, Socketpreservation). Schleimhautkorrekturen und
-transplantate ergänzen unsere plastische Mund- und Parodontalchirurgie. Durch die chirurgische Herdsanierung beseitigen wir vorhandene Kieferstörfelder (NICO).

Endodontie / Wurzelbehandlung

In unserer Praxis sehen wir Wurzelbehandlungen kritisch und unsere Erfahrung zeigt, dass wurzeltote Zähne die Gesundheit erheblich belasten können. Wenn nach einer individuellen Risikoeinschätzung die Entscheidung zu einer Wurzelbehandlung dennoch fällt, führen wir diese in unserer Praxis mit Spezialgeräten nach modernsten Kriterien durch. Auch perfekt wurzelbehandelte Zähne müssen in regelmäßigen Abständen sorgfältig auf Herd-Störfeldcharakter geprüft werden und sind in der Regel therapeutisch nur als eine zeitlich begrenzte Übergangslösung zu verstehen.

Entgiftung, Ausleitungstherapie

Durch Umwelteinflüsse sind unsere Körper oft mit Schadstoffen belastet. Durch Tests in der Planungsphase ermitteln wir deshalb vor der Zahnbehandlung Ihren Belastungsszustand und entwickeln nach Bedarf ein für Sie passendes Ausleitungs- und Entgiftungsprogramm das vor, während oder nach der Zahnbehandlung umgesetzt wird. Gerade bei der Entsorgung des Problemwerkstoffes Amalgam, aber auch bei Metall- und Herdsanierungen ist besonders wichtig, dass die Filter- und Ausleitungssysteme wie Lymphe, Niere, Leber gut funktionieren, damit Schadstoffe auch wirklich ausgeschieden werden und die zahnärztliche Sanierung nicht den berühmten “Tropfen“ darstellt, der das „Fass“ zum Überlaufen bringt.

Füllungstherapie

Mit Zahnfüllungen werden „Zahnlöcher“ die nach Kariesentfernung, Amalgam- oder Metallsanierung entstehen, „gestopft“. Hierbei werden plastische Materialien (Composites) oder feste Füllungsmaterialien (Keramik) verwendet. Es gilt: je größer, desto stabiler muss eine Füllung sein. Gerade beim Ersatz tragender Zahnanteile muss die stabile Keramik verwendet werden. Diese können wir mit dem Cerec-Verfahren ohne Abdruck in einer Sitzung herstellen. Kleine „Löcher“ im Zahn können dauerhaft mit speziellem plastischen Füllmaterial versorgt werden. Sehr wichtig sind Verträglichkeitstests der zu verwendenden Materialien, ein sorgfältiger Schutz des Zahnbeins (Dentin) und eine genügend lange Belichtungszeit beim Einsatz lichthärtender Materialien.

Heilverfahren, -methoden

In unserer Praxis wenden wir auf Grund unserer langjährigen Erfahrung, isoliert oder begleitend zur Therapie, besondere Heilverfahren an, die uns in ihrem unterstützenden Heilergebnis überzeugt haben: das PRGF-Verfahren (Ozon) für die bessere Heilung bei allen operativen Eingriffen, X-Tip für im Knochen befindliche Störungen (hierbei handelt es sich um eine intraossäre Injektion), Bioresonanz- und Neuraltherapie zur positiven Impulsgebung auf energetischer Ebene, roter, blauer und grüner Softlaser für die Harmonie auf allen Körperebenen, Prana und Vitalfeldtherapie zur Ordnung der energtischen Felder sowie Mentalfeldtherapie (MFT) und Psychokinesiologie (PK), die auf mentaler Ebene wirken.

Herd, - Störfeldsanierung

Ein Herdgeschehen das die Gesundheit beeinträchtigt, geht meist von wurzelbehandelten Zähnen aus. Besonders dann, wenn sich im Röntgenbild Gewebsauflösungen an der Wurzelspitze zeigen (Granulom, Zyste). Das gleiche gilt für Fremdkörper, Materialreste und verlagerte Zähne (Weisheitszähne) im Kiefer. Auch von Kieferabschnitten die zahnlos sind, geht ein krankmachendes Herdgeschehen aus wenn der Kiefer unvollständig abgeheilt ist (NICO). Je nach Diagnose (Testung) wird ein Herd konservativ (X-Tip, Neuraltherapie) oder chirurgisch behandelt. Ein Störfeld entsteht am häufigsten durch Mundstrombildung bei verschiedenen Metallen im Mund (Galvanismus) oder durch eine Schwermetallbelastung.

Homöopathie

Die Homöopathie gehört zu den klassischen Naturheilverfahren und heilt „Ähnliches mit Ähnlichem“ nach dem jeweiligen Arzneimittelbild, d.h. nach der Symptomsprache des Patienten. Um Homöopathie richtig zu verstehen, müssen wir ein tieferes Verständnis für unsere menschliche Existenz entwickeln, gemäß alter Urgesetze (hermetische Gesetze). Ab der D 23 wirken homöopathische Medikamente nur noch als Information (Geist), da durch die Aufbereitung (Verschüttung) der Geist vom Stoff getrennt wird. Wir lassen entferntes Zahnmaterial oft zur homöopathischen Nosode aufbereiten, um das dem Patienten fehlende Prinzip (Information) zurückzugeben, das zur Zahnerkrankung geführt hat.

Implantologie

Zahnimplantate sind Schrauben, die in den Kieferknochen eingedreht werden um fehlende Zahnwurzeln zu ersetzen. Darauf werden dann beim festsitzenden Zahnersatz Kronen oder Brücken direkt befestigt. Beim bedingt abnehmbaren Zahnersatz (Teilprothetik) unterstützen Implantate den Halt einer Prothese. Wir setzen in unserer Praxis ausschließlich Implantate ein deren Titankern vollständig mit Keramik beschichtet ist oder Vollkeramikimplantate, die kein Metall enthalten. Studien der Deutschen Gesellschaft für Umweltzahnmedizin zufolge können normale Titanimplantate erhebliche Probleme verursachen. Wir beobachten in unserer Praxis, dass bei ca. 30 % unserer Patienten eine Unverträglichkeit auf Titan vorliegt.

Laboruntersuchungen, medizinische:

Zur Verträglichkeitsprüfung von zahnärztlichen Materialien verwenden wir bei Metallen den Lymphozytentransformationstest (LTT) und bei Kunststoffen zusätzlich den Basophilendegranulationstest (BDT) zum Nachweis einer Typ I oder Typ IV Allergie. Das Unverträglichkeitsrisiko bei Titanimplantaten wird mit dem Titanstimulationstest beurteilt. Die Effektorzelltypisierung gibt uns Auskunft über die Aktualität eines Entzündungsgeschehens. Die Bestimmung des Genotypus zeigt die generelle Reaktionsbereitschaft des Patienten auf Materialien. Mit dem Speicheltest (Multielementanalyse) sehen wir, wie viel Metallpartikel sich aus Zahnersatz löst. Der Stoffwechselfunktionstest (SFT) gibt wichtige Hinweise zur Körperregulation.

Metallsanierung

Verschiedene Metalle im Mund können zu Strombildung (Galvanismus) und Korrosion führen, wodurch Metallpartikel (Ionen der Legierungsbestandteile) in Lösung (Speichel) gehen. Bei vielen Patienten wird dadurch das Immunsystem aktiviert (Typ IV Allergie) und häufig bilden sich toxikologische (giftige) Konzentrationen. Auch wir können auf Grund unserer Diagnostik bestätigen, dass metallischer Zahnersatz häufig eine hohe Affinität zu Mikrowellen (Elektrosmog) hat, d.h. er wirkt wie eine Antenne. Das gilt auch für Metalle im Gewebe bei einer Schwermetallbelastung und für andere Metalle im Körper. Wir verwenden in unserer Praxis deshalb in der Regel bioverträgliche metallfreie Materialien, hauptsächlich Keramik, da wir hiermit sehr gute Behandlungsergebnisse bei unseren Patienten erzielt haben.

Naturheilverfahren

Die wissenschaftlich ausgerichtete Schulmedizin betrachtet den Menschen als Maschine, sucht die Ursachen für Erkrankungen vorwiegend im Körper, wo sie meistens nicht sind und behandelt eher das Symptom als die Ursache der Erkrankung. Mit Naturheilverfahren geht der Therapeut dem Krankheitsgeschehen ursächlich auf den Grund, da er ein anderes Verständnis von der Existenz des Menschen hat. Die Symptomsprache des Körpers wird analysiert und die verloren gegangene Ordnung auf den zugänglichen 5 Ebenen des Seins wiederhergestellt. Auf Körperebene bedeutet das Entsäuern, Entgiften, Substituieren – auf elektrischer Ebene das Wiederherstellen der Regulationsfähigkeit. Auf mentaler Ebene das Lösen von seelischen Konflikten und auf der intuitiven Ebene das Erstellen eines Genogramms oder Familienstellen.

Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontium). Man unterscheidet apikale, an der Wurzelspitze befindliche, und marginale Parodontitis (früher Parodontose), die sich am Zahnfleischsaum befindet. Durch Reizfaktoren (Zahnstein, Biofilm) ist anfangs der Zahnfleischsaum entzündet. Später geht der Entzündungsprozess am Zahn entlang in die Tiefe und es bilden sich durch Gewebsabbau Zahnfleischtaschen. Die Schulmedizin betrachtet die marginale Parodontitis vorwiegend als lokale Infektionskrankheit. Aus unserer Sicht und Erfahrung liegt der Entzündung des Zahnfleischs immer ein ganzheitliches multifaktorielles Geschehen zugrunde (Multisystemerkrankung), da häufig gleichzeitg andere Schleimhäute im Körper erkrankt sind. Im Mund fällt dieses entzündliche Geschehen nur am ehesten auf und lässt sich früh diagnostizieren. Ursachenbezogen muss unserer Ansicht nach neben dem Beseitigen von lokalen Reizfaktoren folglich immer erst nach den Ursachen der systemischen Erkrankung gesucht werden. Anderenfalls ist der Therapieerfolg gefährdet.

Praxisphilosophie

Menschsein spielt sich im Bewusstsein ab, für das der Körper eine Projektionsfläche darstellt. Unser Handeln wird von Programmen und Glaubenssätzen bestimmt, die wir erworben oder in dieses Leben mitgebracht haben. Das was herkömmlich als Erkrankung bezeichnet wird, ist präziser betrachtet, eine Symptomsprache des Körpers die verstanden werden will. Auch das Erscheinungsbild der Zähne und ihrer Erkrankungen haben stets eine ganz bestimmte Bedeutung, in deren Interpretation die Chance auf wahre, ursächliche Heilung besteht.

Professionelle Zahnreinigung (PZR), Prophylaxe

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist das Kernstück der Vorsorgebehandlung (Prophylaxe), die der Vermeidung von Karies und Parodontitis dient. Zahnfleisch, Zähne und Zahnersatz werden professionell, d.h. mit speziellen Geräten und Methoden, in unserer Praxis gepflegt. Dazu gehört das Entfernen von Verfärbungen (Beläge), weichen (Plaque, Biofilm) und harten Zahnbelägen (Zahnstein, Konkremente). Regelmäßig durchgeführt ist die Prophylaxebehandlung die wichtigste körperliche Maßnahme zur Erhaltung der Zähne und des Zahnersatzes.

Umwelt(zahn)medizin

Die Umweltzahnmedizin beschäftigt sich auf rein wissenschaftlicher Basis mit den individuellen Wechselbeziehungen der erkrankten Mundhöhle und zahnärztlichen Maßnahmen zum gesamten Organismus. Etwa 80 % der umweltmedizinisch gefundenen, aus Schadstoffexpositionen resultierenden, Gesundheitsstörungen kommen aus den Bereichen Umwelt, Innenraum, Nahrungsmittel, Kleidung und dentalen Werkstoffen. Unser weit gespanntes biologisch ausgerichtetes Praxiskonzept schließt die Richtlinien und Qualitätsanforderungen der DeGUZ (Deutsche Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin) mit ein.

Zahntechnik, zahntechnisches Meisterlabor

In unserem praxiseigenen zahntechnischen, vom Zahntechnikermeister geführten Labor stellen wir den Zahnersatz für unsere Patienten immer aus den maximal verträglichen, in der Regel metallfreien Materialien her. Dazu verwenden wir hervorragend bioverträgliche Keramik (Zirkon) bei festsitzendem oder keramikähnliche Kunststoffe (PEEK), die emissionsarm und allergenfrei sind, beim abnehmbaren Zahnersatz. Durch die so gegebene enge Zusammenarbeit zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker sind die für den Patienten optimalen Behandlungsergebnisse gewährleistet.

Zahnersatz, Zahnästhetik

Die in unserer Praxis hauptsächlich verwendeten, absolut stabilen und bioverträglichen Materialien, in erster Linie die individuell charakterisierbare Keramik, sorgen für ein ästhetisch sehr ansprechendes, natürliches Aussehen. Eine hohe Brillanz erzielen wir mit ästhetischen Frontzahnversorgungen, wie keramischen Verblendschalen (Veneers) oder Spezialkronen. Durch den hohen Tragekomfort fühlt sich der so gefertigte Zahnersatz sehr gut an und ist vom eigenen Zahn kaum mehr zu unterscheiden.

Testmethoden

Bioenergetisch gerätegestützt gibt uns das Global Diagnostics-Verfahren (GD) Hinweise über die wichtigsten Regulationsvorgänge im Körper und damit über den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Den energetischen Zahntest machen wir mit dem Preventest, einer Mischung aus Geräteinformation und physioenergetischer Abfrage des Körpers. Der autonome Regulationstest (ART) ist eine feinstoffliche, kinesiologisch gestützte Untersuchung des Körpers. Mit Hilfe der Psychokinesiologie (PK) werden unbewusste seelische Konflikte (USK), deren Behandlung auf Grund unserer Praxiserfahrung außerordentlich wichtig ist, zur ursächlich ausgerichteten Heilung.