Füllungstherapie

Durch Füllungen werden die „Löcher“ (Kavitäten) des Zahns, die z.B. durch Entfernen kariöser Läsionen entstanden sind, verschlossen. Dafür eignen sich plastische oder feste Materialien. Die plastischen Füllmaterialien (Composite, Kunststofffüllung, Zemente) lassen sich in weichem Zustand in den Zahn einbringen, formen und modellieren. Anschließend werden sie mit UV (ultraviolett) Licht ausgehärtet (Polymerisation). Feste Füllungskörper werden außerhalb des Mundes hergestellt, in unserer Praxis ausschließlich aus Keramik, und dann in den Zahn eingeklebt ( Einlagefüllungen, Inlays,Cerec-Verfahren). Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Keramikfüllungen wesentlich haltbarer und verträglicher als Compositefüllungen sind.

Anamnese

Verträglichkeitstest

Füllung

Füllungsmaterialien

Inlays/Onlays

Polymerisation

Anamnese

Wir erstellen neben der Anamnese (Krankenvorgeschichte) einen genauen Zahnbefund der die erkrankten Stellen oder Defekte in den Zähnen dokumentiert. Auch bestehende Füllungen werden genauestens Untersucht. Dann wird ein Behandlungsplan erstellt.

Verträglichkeitstest

Bevor Füllungen gelegt werden machen wir immer einen energetischen Verträglichkeitstest mit dem Global Diagnostics- (GD) oder Preventest-Verfahren. Wenn bei Ihnen aber Allergien bestehen (z.B Heuschnupfen) oder Sie bestimmte Grunderkrankungen (z.B. Rheuma) haben, veranlassen wir labormedizinische Untersuchungen, die genau angeben, ob Ihr Immunsystem die zu verwendenden Materialien toleriert.

Füllung

Nach dem Abtragen (Präparation) der kranken Zahnsubstanz wird das Zahnloch (Kavität) konditioniert. Imprägnierer oder Conditionierer dichten die Dentinkanälchen ab, so dass die Zahnpulpa (der Nerv) geschützt wird. Dann wird unter relativer Trockenlegung (mit Watterollen) oder absoluter Trockenlegung (mit Kofferdam) die Füllung gelegt.


Füllungsmaterialien

Für plastische Füllungen verwenden wir in unserer Praxis hochwertige Composites die mit einem hohen Anteil an keramischen Partikeln angereichert sind. Diese Materialien eignen sich in erster Linie gut für Fronzahnversorgungen (ästhetische Zahnheilkunde) und Defekten an den Zahnhälsen (siehe Zahn, Anatomie). Wie haltbar und dauerhaft die Versorgung ist, hängt entscheidend von der Größe des zu füllenden Defektes und von der Lokalisation ab.

Inlays/Onlays

Wenn eine bestimmte Größe der zu ersetzenden Zahnsubstanz überschritten oder eine hohe Stabilität erforderlich ist, müssen Einlagefüllungen (Inlays) oder Teilkronen (Onlays) angefertigt werden. Diese stellen wir mit dem Cerec-Verfahren her. Auch vor dem Einsetzen von Keramikinlays ist es sehr wichtig Verträglichkeitstests zu machen, da aufgrund der verschiedenen Bestandteile in den Klebern Hypersensibilitäten bestehen können.

Polymerisation

Es ist absolut notwendig, dass sowohl die plastischen Füllungsmaterialien als auch die Kleber bei den festen Füllungskörpern während der Verarbeitung sorgfältig mit leistungsstarken UV-Lampen genügend lange gehärtet werden (Polymerisation). Es kann vorkommen, dass ältere Compositefüllungen nachgehärtet werden müssen, wenn bei der Erstverarbeitung keine hundertprozentige Polymerisation erreicht wurde, da es nicht auszuschließen ist, dass nicht ausgehärtete Anteile Unverträglichkeitsreaktionen im Körper hervorrufen.