Amalgamsanierung

Durch zunehmende Umweltbelastungen ist unser Immunsystem immer mehr gefordert. Aus unserer Sicht sind vor diesem Hintergrund die in einer Zahnbehandlung verwendeten Materialien – insbesondere Metalle und Amalgam – kritisch zu betrachten. Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass eine mögliche Reaktion auf diese Stoffe eine chronische Immunaktivierung sein kann, die dann zu einer Multisystemerkrankung führt. Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zum Burnout-Syndrom und Erkrankungen wie Allergien, Rheuma etc. sind die Folge. Die Kombination verschiedener Metalle im Mund führt zur Korrosion und bildet zusätzlich oftmals einen für das Nervensystem schädlichen Mundstrom, den sogenannten Pathogalvanismus.

Anamnese

Untersuchung

Röntgendiagnostik

Mundstrommessung

Behandlungsplan

Amalgam-Entfernung

Restauration und Sanierung

Anamnese

Wir erstellen – neben der allgemeinen Anamnese – eine umweltmedizinische Anamnese anhand folgender Fragen: Was führt Sie zu uns? Gibt es bei Ihnen relevante Umweltbelastungen, Erkrankungen oder Allergien? In welchem Umfeld leben Sie beruflich und privat? Wie sieht Ihr Umgang mit elektrischen Geräten und Mobilfunk aus? Haben oder hatten Sie Amalgam in den Zähnen?

Untersuchung

Jetzt erheben wir einen klinischen Befund. In welchem technischen Zustand befinden sich Ihre Zahnversorgungen und mit welchen Materialien sind Ihre Zähne bereits versorgt? Oft lässt sich schon am Erscheinungsbild – z.B. Verfärbungen oder Korrosionen – erkennen, ob Galvanismus oder im Zusammenhang mit dem Zahnfleisch, immunologische Belastungen vorliegen die Ihre Gesundheit beeinträchtigen.

Röntgendiagnostik

Eine Röntgendiagnostik folgt: Wir prüfen die röntgenologische Qualität Ihrer Zahnversorgungen, d.h. Passgenauigkeit, Randspalten etc. Sitzen Ihre Füllungen, Kronen, Brücken, Implantate und Ihr Zahnersatz richtig? Haben Sie Gold, Amalgam oder Materialien wie Titan im Mund?

Mundstrommessung

Wir messen die Mundströme (Wega) und machen eine Messung mit Global Diagnostics (GD). Darüber erhalten wir Auskunft, ob wir Ihren Körper mit einer Amalgam-/Metallsanierung belasten können, insbesondere ob die Entgiftungssysteme von Lymphe, Leber und Niere funktionieren. Aufgrund dieser Befunde entscheiden wir, welche Materialien entfernt werden. Ein energetischer Materialverträglichkeitstest zeigt an, welche Materialien wir für die Sanierung verwenden können. Bei Allergikern überprüfen wir das Ergebnis zusätzlich mit Laboruntersuchungen.

Behandlungsplan

Jetzt legen wir den Behandlungsplan fest. Unter Umständen muss vor der
Amalgam-/Metallsanierung eine Vorabausleitung von Schadstoffen – meist Schwermetallen – erfolgen (siehe GD Diagnose Modul 3). Es wird festgelegt,
wie die Zähne konkret mit welchem getestetem Material versorgt werden können (Füllung, Teilkrone, Krone).

Amalgam-Entfernung

Bei der Amalgam-Entfernung gehen wir auf „Nummer sicher“: Das Metall wird unter besonderen Schutzvorkehrungen aus dem Mund entsorgt. Eine Abschirmung mit Luft und Sauerstoff durch eine spezielle Maske verhindert, dass Sie giftige Quecksilberdämpfe einatmen und quecksilberhaltige Amalgampartikel oder Bohrschlamm in Ihren Körper gelangen können.

Restauration und Sanierung

Kleine Restaurationen Ihrer Zähne können wir mit den Maßnahmen der konservierenden Zahnheilkunde sofort oder zeitnah durchführen (Füllungstherapie, Cerec). Bei großen, umfangreichen Sanierungen arbeiten wir zunächst mit Provisorien die später durch prothetische, endgültige Versorgungen (Zahnersatz) ersetzt werden. Grundsätzlich schließt sich an die Schadstoffbeseitigung eine Ausleitungstherapie nach homöopathischen, neuraltherapeutischen und umweltmedizinischen Grundsätzen an.